"Die - Zwedschgala" 

Die Tagesmutter (noch) in Nürnberg Mögeldorf,                                                   ab November 2021 in Nürnberg-Herpersdorf

Informationen Corona Virus 

Die Corona- Pandemie stellt auch uns Tagespflegepersonen immer wieder vor neue Herausforderungen, tagtäglich werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse weltweit gewonnen. Ein äußerst dynamischer Prozess der Wissensentwicklung und -gewinnung. Um der Informationsflut gerecht zu werden möchte ich hier, die, für meinen Bereich der Kindertagespflege relevanten Dinge mit Ihnen teilen. 

Derzeit erfahren wir nach dem "Hammer and Dance" Prinzip die ersten Lockerungen, manche sinnvoll, manche zweifelhaft. Es liegt in den Händen jedes verantwortungsbewussten Bürgers hier das notwendige zu tun um eine erneute Welle zu verhindern. Hierzu gehört leider auch der Verzicht auf einige Dinge, die uns vielleicht in der Vergangenheit sehr wichtig waren.  

Jetzt ist noch mehr Zusammenarbeit, Austausch und Vertrauen zwischen den Eltern und den Tagespflegepersonen und / oder Erziehern gefragt. Nur durch vernünftiges, bedachtes und entsprechend vorsichtiges Aggieren können wir Infektionen durch den Coronavirus vermeiden.                                

Abstand, Händehygiene und die Trennung von Gesunden und Kranken können hier sehr hilfreiche Mittel sein um eine Infektion zu vermeiden.   

Das Virus ist (leider) nicht verschwunden, es ist nach wie vor existent.                                                                                                                                   Es gibt Vorgaben und Empfehlungen die für mich bindend sind.  

Einige Vorgaben sind hiervon leider in der Abbildung des Kindertagespflegealltags nicht ganz praxistauglich.              Hier mussten probate Lösungen im Sinne des Schutzes aller Beteiligten bei mir in der Einrichtung gefunden werden.

Hierzu gehört unter Anderem: 

Derzeit kann und möchte ich keine Betreuung in geschlossenen Räumen anbieten. Alle Aktivitäten der Zwedschgala finden daher bei Wind und Wetter momentan im Freien, bei schlechterer Witterung auf meiner Terrasse statt. 

Es findet derzeit auch kein Mittagsschlaf in meiner Einrichtung statt und meine privaten Räumlichkeiten, der Gruppenraum sowie der Schlafraum bleibt bis auf Weiteres für zu betreuende Kinder und deren Eltern nicht zugänglich. 

Die gemeinsame Vesper wird auf dem Spielplatz eingenommen und jedes Kind bringt seine eigene Trinkflasche sowie die Vesper von zu Hause mit. Ich versuche bei der Einnahme der Speisen und Getränke auf entsprechende Abstände zwischen den Kindern zu achten und versuche auch, soweit wie möglich, einen Tausch von Getränkeflaschen sowie Nahrungsmitteln zwischen den Kindern zu unterbinden.

Auch im Freien lege ich Wert auf Händehygiene, hierzu habe ich den Krippenwagen der Zwedschgala entsprechend mit einem Kanister Wasser und einem Seifenspender ausgestattet.

Auf Beruhigungssauger müssen die Zwedschgala auch während Ihrer Betreuungszeit leider verzichten. Keine Angst... diese werden von mir im Notfall, also in einer Tröstsituation oder während der Eingewöhnungsphase bei mir ausgegeben, jedoch die dauerhafte "Nuckelei" mit entsprechendem Tausch von Schnullern unter den Kindern (wie es vor Corona von mir nicht gerne gesehen, aber manchmal toleriert wurde) ist nun vorbei. 

Derzeit mache ich mir Gedanken darüber wie die Betreuung in der "kalten Jahreszeit" in meinen Räumlichkeiten stattfinden könnte. Ein entsprechendes Konzept hinsichtlich der räumlichen Aufteilung und der Gruppenaufteilung  in der Mittagsschlafsituation unter Einhaltung von Abständen sowie ein Lüftungskonzept wird derzeit von mir erarbeitet. Sicherlich werden wir auch in der "kalten Jahreszeit" unsere Aufenthalte schwerpunktmäßig im Freien gestalten, ich bitte Sie dies jetzt schon entsprechend der Bekleidung Ihrer Kinder zu berücksichtigen. 

Jetzt noch was zu den Schnupfennasen der Kinder ...

Kinder durchleben pro Jahr durchschnittlich 6 - 10 Infektionen der oberen Atemwege im Jahr... eine ganze Menge wie mir scheint... eine Erkältung dauert mit Kinderarzttermin und Medikamenten 7 Tage, ohne Kinderarzttermin und ohne Medikamente eine Woche ... 

Es werden von mir keine Kinder mit Krankheitszeichen betreut. 

Falls die Erkrankung oder der Infekt während der Betreuungszeit auftreten sollte lasse ich das Kind von den Eltern zeitnah abholen.

Mir ist völlig klar, das dies vielleicht zu Verstimmungen oder Unstimmigkeiten führen kann, jedoch kann ich nur auf derzeit gültige Verfügungen verweisen die ich einzuhalten habe. 

So und jetzt kurz in eigener Sache: 

Falls ich mir einen Infekt der oberen Atemwege "einfangen" sollte, bin ich angehalten 48 h den Betrieb einzustellen und kann, erst nach 48 Stunden, wenn kein Fieber hinzugekommen ist nach einem entsprechend negativen Testergebnis bei mir, die Kindertagespflegestelle wieder öffnen.

Unter diesem Aspekt bitte ich Sie als Eltern Ihr Kind auch bei Infekten der oberen Atemwege zu Hause zu lassen, da ich bei einer Übertragung des Hustens oder des Schnupfens angehalten bin zu Schließen, was sicherlich nicht im Sinne aller Eltern ist.


In diesem Sinne ... Gesundbleiben! 



Hier noch entsprechend interessante Links zur Corona Pandemie: 

https://www.stmas.bayern.de/service-kinder/newsletter/index.php

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

https://coronavirus.jhu.edu/map.html

https://www.geo.de/geolino/mensch/22742-rtkl-medizin-fragen-und-antworten-zum-corona-virus





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